Geschichte

WappenIm Jahr 1355 wurde die Burg Adolfseck durch den Grafen Adolf von Nassau-Idstein erbaut. Bald danach entstand in ihrer Nähe ein kleines Dorf gleichen Namens.

In einem nahegelegenen Wiesental soll schon zu Zeiten Karls des Großen, im Jahr 612, ein Dorf (Rensfelden oder Reißfelden) gestanden haben, dessen Bewohner später in das Dorf Adolfseck übersiedelten.
Vom Limes-Verlauf ist in Adolfseck der Justinus-Felsen mit der Inschrift des Römischen Soldaten „Januarius Justinus“ ein wichtiger Zeitzeuge. (Seit 1998/1999 gibt es einen Rundwanderweg zum Felsen.Adolfseck um 1681)

Im Jahr 1367 erhielt Adolfseck von Kaiser Karl IV. Stadtrechte, aber keine eigene Gerichtsbarkeit. Seit dieser Zeit waren die Einwohner Adolfsecks von allen Grundbesitzungen abgabefrei.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg zerstört; inzwischen ist sie restlos verfallen.
Geblieben ist das Kirchlein, die einstige Valentinskapelle der Burg, das heute noch von der evangelischen Kirchengemeinde genutzt wird.

Adolfseck ist der kleinste Stadtteil Bad Schwalbachs der im Zuge der Gemeindereform eingemeindet wurde.
Die Einwohner haben ihren Ort in Eigeninitiative zu einem schöne Flecken gestaltet, ein vorbildlicher Kinderspielplatz und nicht zuletzt das schöne Bürgerhaus kommen allen Bürgern zugute.
Im Jahre 2005 feierte Adolfseck das 650. Jahr seiner Gründung von Burg und Dorf.

 
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