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Geschichte der Kirchengemeinde Adolfseck |
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| 1500 |
Engelbert von Nassau Idstein, Domherr zu Mainz und seit 1476 Probst des Bartholomäusstiftes in Frankfurt, stiftete die heutige Adolfsecker Kirche, als Nachfolgerin der 1456 von seinem Vater Graf Johann von Nassau Idstein (1426-1480) in der Burg errichteten Valentinskapelle. Engelbert starb am 7.4.1508. |
| 1506 |
Graf Engelbert von Nassau, Domherr zu Mainz, präsentiert dem nicht benannten Probst zu St. Peter bei Mainz den Priester Martin Sutoris aus Michelbach. Es dürfte sich um den ersten Pfarrer der Adolfsecker Kirche gehandelt haben. |
| 1512 |
Die erste Glocke wird installiert. Sie trägt die Inschrift: „Got furlei und ein selig stunt“ Anno MCCCCCXII.
Aus dieser Zeit stammen die Glasfenster, von denen leider nur zwei Reste erhalten sind, das eine mit dem nassauischen Löwen, das andere eine Darstellung „Anna Selbdritt“, links Maria mit Kind, dahinter Josef, rechts ihre Mutter Anna, dahinter Joachim. |
| 1605 |
erlischt die Linie Nassau Idstein. Adolfseck kommt zunächst an den Kurfürsten zu Mainz. In diesem Jahr wird durch den Landgrafen von Hessen in unserer Gegend für dessen Gebiete, also auch für Schwalbach, das reformierte Bekenntnis eingeführt. Die Nassauer Orte bleiben lutherisch. Adolfseck kommt durch Gerichtsurteil wieder an die Nassauer und wird lutherisch. |
| 1680 |
Die Kirche erhält das noch heute vorhandene Gestühl. |
| 1692 |
erhält die Kirche die noch heute vorhandene Kanzel. Erstmals wird eine Adolfsecker Schule erwähnt. Zuständig dafür ist der hiesige Pfarrer Kassel, der allerdings den Unterricht nicht selbst erteilt, sondern, wie üblich, dazu auf eigene Kosten einen Lehrer angestellt hat. |
| 1807 |
 Die Kirche wird renoviert. Ein hölzerner Altar wird an die Stelle des steinernen gestellt.Eine gebrauchte Orgel wird aus dem Kloster Kamp für 12 Carolin angekauft.1892 kauft die Gemeinde eine neue Orgel von der Firma Daniel Rassmann. |
| 1927 |
Zwei neue Bronzeglocken – Mittelrippe – werden bei der Firma Rinker in Sinn gekauft und geliefert (nachdem die beiden alten Glocken im 1. Weltkrieg abgegeben werden mussten). Die große Glocke ist dem Gedächtnis der im Weltkrieg gefallenen Gemeindeglieder geweiht und trägt die dementsprechende Inschrift. Die kleine Glocke trägt die Inschrift: “Der Meister ist da und ruft dich“ |
| 1962 |
 wird die Kirche renoviert. Bei diesen Renovierungen entdeckt man den aus einem Stück Sandstein gehauenen Opferstock, der vermutlich so alt wie die Kirche ist. Er hat an seinem oberen Ende eine tiefe Höhlung, die ursprünglich mit den zwei vorhandenen schweren Eisenbeschlägen verschlossen werden konnte. (links ist der Opferstock und rechts das Taufbecken zu sehen) |
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| Die Kirchengemeinde Adolfseck ist bis heute jung und selbständig geblieben.
Zur 500 Jahrfeier im Jahre 2000 wurde das Motto „So jung kann Kirche sein,“ geprägt. Dieses Motto klingt flott, ist aber eine alte christliche Lehre:“ecclesia semper reformanda“. Das heisst: die Kirche ist immer in Erneuerung begriffen!
Der Kirchenvorstand Adolfseck sorgt dafür, dass die Kirchengemeinde ein lebendiger Teil des Dorflebens bleibt, vielfältig verknüpft mit den anderen Vereinen und Aktivitäten. Die Kirchengemeinde unterstützt das Frauenhaus in Bad Schwalbach, die Kinder von Tschernobyl und eine christliche Gemeinde auf den Philippinen.
Zu 650-Jahrfeier des Dorfes Adolfseck wurde ein Solardach durch Initiative des Kirchenvorstandes auf dem Dach des Bürgerhauses installiert.
Zur 500-Jahrfeier der Kirche, gestaltete die Gemeinde ein Kirchenfenster,
Stufen des Lebens
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